Roggenmühle Braunschweig

Revitalisierung einer alten Roggenmühle

 

 

 

 

Bauherr/Auftraggeber

adp Dipl.-Ing. Architekt Thomas Funke,

Braunschweig Lehndorf

Architekt

Durchführung

2008 - 2013

Baumaßnahme

Sanierung, Neubau, Anbau,

Flächen

 

 

 

Baukosten

KG300-400

Bürobau:

2.700.000

 

BBS Leistungen

- Thermische Bauphysik

- Wärmeschutznachweis

- Klimabedingter Feuchteschutz

- Bauakustik

- Raumakustik

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Die Roggenmühle in Lehndorf ist eines der markantesten Industriedenkmale des 20. Jahrhunderts in Braunschweig. Der Bau wurde von 1912 an in mehreren Abschnitten errichtet.

In einem ersten Bauabschnitt wurden ca. 7.000 m² Gebäudenutzfläche realisiert bzw. saniert. Vorzugsweise wurden Flächen für Einzelhandelsunternehmen, kleinere Geschäfte, Arztpraxen, Büros und Gastronomie eingerichtet. Nach dem Brand im April 2007 und dem darauffolgenden Abriss eines Teils der ehemaligen Siloanlage werden die Pläne für den zweiten Bauabschnitt überarbeitet.
Der Neubau wird in Stahlbetonsklettbauweise ausgeführt. Der noch bestehende Teil (Achse 22-24) wird als Treppenturm umgenutzt und erhält eine Fahrstuhlgruppe. Da noch alte Silowände erhalten werden konnten, wird die ursprüngliche Nutzung weiter ablesbar sein. Der gesamte Technikbereich wird ebenfalls in den noch vorhandenen Silos untergebracht. Der Neubaubereich wird als Bürofläche errichtet und im Erdgeschoss als Gastronomiefläche genutzt.
Die Bauarbeiten werden im Jahr 2013 beendet.
Das Gebäude erhält eine Klima/Kühldecke, die auch einen Großteil der Heizleistung erbringen wird. Die Geschossdecke wurde über 125 m tiefe Bohrungen und zwei reversible Wärmepumpen versorgt, damit die Energiebilanz des Gesamtkomplexes verbessert wird. Die bestehende Fernwärmeversorgung wird für Spitzenlast genutzt.


Text: adp Thomas Funke, Architekt

Bildquellen

Roggenmühle Lehndorf,